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Glossar

Fachbegriffe einfach erklärt

In unserem Glossar erklären wir Fachbegriffe aus den Bereichen unserer Produktgruppen, Druck, Materialien und Produkteigenschaften auf verständliche und kompakte Weise. Der Fokus liegt auf Begriffen, die im Alltag oder bei der Produktauswahl nicht immer selbsterklärend sind.

Begriffe zu einzelnen Bestandteilen oder Öffnungssystemen sind hier nicht aufgeführt. Zu diesen Themen gibt es bereits eigene ausführliche Seiten, auf denen wir die jeweiligen Funktionen und Besonderheiten genauer erklären.

Technik & Eigenschaften

BegriffDefinition/ Erklärung
Wassersäule Die Wassersäule gibt an, wie widerstandsfähig ein Textilgewebe gegenüber eindringendem Wasser ist. Je höher der Wert in Millimetern, desto höher ist die Wasserdichte unter den jeweiligen Prüfbedingungen.
UPF UPF steht für „Ultraviolet Protection Factor“ und beschreibt den UV-Schutz von Textilien. Je höher der UPF-Wert, desto weniger UV-Strahlung lässt das Material durch.
UPF 50+ Die Kennzeichnung „UPF 50+” steht für einen sehr hohen UV-Schutz eines Textils.
Lichtechtheit Die Lichtechtheit beschreibt, wie gut ein Material seine Farbe bei längerer Lichteinwirkung behält. Je höher die Lichtechtheit, desto weniger schnell bleicht der Stoff aus.
Windbeständigkeit Die Windbeständigkeit beschreibt, wie stark ein Schirm unter bestimmten Bedingungen durch Wind belastet werden kann. Sie hängt unter anderem von der Konstruktion, dem Material, der Größe und der Verankerung ab.
Witterungsbeständigung Die Witterungsbeständigkeit gibt an, wie gut ein Produkt gegen äußere Einflüsse wie Sonne, Feuchtigkeit, Wind und Temperaturschwankungen standhält.
Imprägnierung Bei einer Imprägnierung wird ein Material so behandelt, dass Wasser und Schmutz weniger leicht in das Gewebe eindringen können. Dadurch lassen sich die wasserabweisenden Eigenschaften verbessern. Erfahren Sie mehr in unseren Pflege-Tipps für Sonnenschirme.
Windproof / Windproof PLUS Bei Regenschirmen bezeichnet „Windproof” eine windstabile Konstruktion. Bei FARE-Modellen steht „Windproof PLUS“ für ein besonders flexibles Gestell, das auch starken Windböen standhält und sich bei extremem Wind umstülpen kann, ohne dass die Streben brechen.

Druck & Gestaltung

BegriffDefinition
DTF-Druck DTF steht für „Direct to Film“. Dabei wird das Motiv zunächst auf eine Transferfolie gedruckt und anschließend per Hitze auf das Textil übertragen. Dieses Verfahren eignet sich auch für detailreiche und mehrfarbige Motive.
Veredelung Im Bereich der Werbemittel bezeichnet „Veredelung“ die individuelle Gestaltung bzw. Aufwertung eines Produkts durch Druck, Gravur oder ähnliche Verfahren zur Anbringung von Logos und Motiven. Erfahren Sie mehr über unsere Drucktechniken für Regenschirme und Sonnenschirme.
Werbeanbringung Als Werbeanbringung bezeichnet man das Aufbringen eines Logos, Schriftzugs oder Motivs auf ein Produkt. Je nach Produkt stehen dafür unterschiedliche Druck- und Veredelungsverfahren zur Verfügung.
Doming Doming ist ein Veredelungsverfahren, bei dem ein bedrucktes Motiv mit einer transparenten, gewölbten Harzschicht überzogen wird. Dadurch entsteht ein dreidimensionaler Effekt. Diese Methode wird unter anderem für die Griffe von Regenschirmen verwendet.
Blackout Eine Blackout-Schicht ist eine lichtundurchlässige Schicht zwischen zwei Stofflagen. Sie verhindert bzw. reduziert das Durchscheinen eines Drucks oder Motivs auf die andere Seite. Dadurch bleibt das Druckbild klarer und kontrastreicher.
Druckdaten Druckdaten sind digitale Dateien, die zur Herstellung eines Druckprodukts erforderlich sind. Je nach Druckverfahren gelten unterschiedliche Anforderungen an Dateiformat, Farben und Auflösung.
Druckdatencheck Beim Druckdatencheck werden die Druckdaten vor der Produktion auf technische Anforderungen und mögliche Fehler überprüft. So können Probleme frühzeitig erkannt werden.
Druckbereich Der Druckbereich bezeichnet die Fläche, auf der ein Motiv angebracht werden kann. Größe und Form des Druckbereichs hängen vom jeweiligen Produkt und Druckverfahren ab.
Druckposition Die Druckposition gibt an, an welcher Stelle ein Logo oder Motiv auf einem Produkt angebracht wird. Je nach Produkt stehen mehrere Positionen zur Verfügung.
Beschnitt / Anschnitt Beschnitt bezeichnet einen zusätzlichen Randbereich einer Druckdatei, der über das eigentliche Endformat hinausgeht. Er wird bei der Weiterverarbeitung abgeschnitten und verhindert unerwünschte weiße Ränder
Pantone Pantone ist ein international verwendetes Farbsystem zur eindeutigen Definition von Farben. Dabei wird jede Farbe über eine eigene Bezeichnung bzw. Nummer festgelegt.
CMYK CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow und Key (Schwarz) und bildet die Grundlage des klassischen Vierfarbdrucks.
RGB RGB steht für Rot, Grün und Blau und wird zur Darstellung von Farben auf Bildschirmen verwendet. Bei der Umwandlung von RGB-Farben in einen Druckfarbraum wie CMYK können diese anders erscheinen.
Farbverbindlichkeit Farbverbindlichkeit beschreibt, wie genau eine vorgegebene Farbe bei der Produktion reproduziert werden kann. Das Ergebnis kann durch Material, Druckverfahren und Farbvorgaben beeinflusst werden.
Vektordatei Vektorgrafiken bestehen aus mathematisch definierten Linien, Kurven und Formen. Dadurch lassen sie sich ohne Qualitätsverlust skalieren und eignen sich somit besonders gut für Logos.
Pixelgrafik Eine Pixelgrafik besteht aus einzelnen Bildpunkten, den sogenannten Pixeln. Wird eine Pixelgrafik stark vergrößert, kann das Bild unscharf oder verpixelt wirken.
DPI / Auflösung DPI steht für „Dots per Inch“ und beschreibt die Punktdichte einer Druckausgabe. Eine passende Druckauflösung ist entscheidend für eine scharfe Darstellung des Druckmotivs.

Nachhaltigkeit & Materialien

BegriffDefinition
zeroPFC zeroPFC bezeichnet bei Schirmmacher Produkte, bei deren Herstellung auf PFC verzichtet wird. PFC bzw. PFAS (per- und polyfluorierte Chemikalien) werden unter anderem eingesetzt, um Textilien wasser-, schmutz- und fettabweisend auszurüsten.
rePET rePET steht für „recyceltes PET”. Aus gebrauchten PET-Kunststoffen können Fasern gewonnen werden, die beispielsweise zu Polyestergewebe weiterverarbeitet werden.
waterSAVE® waterSAVE® ist eine Technologie von FARE, bei der recycelte Kunststoffe für Schirmbezüge verwendet werden. Durch ein spezielles Färbeverfahren wird der Wasser- und Energieverbrauch bei der Herstellung reduziert
FSC FSC steht für „Forest Stewardship Council“. Das FSC-Siegel kennzeichnet Produkte, deren Holz bzw. andere Waldmaterialien aus FSC-zertifizierten Wäldern, recycelten und/oder kontrollierten Quellen stammen können.

Produkt & Nutzung

BegriffDefinition
Knirps Knirps ist eine bekannte Regenschirmmarke, die vor allem durch ihre kompakten Taschenschirme bekannt wurde. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird „Knirps“ häufig auch als Synonym für „Taschenschirm“ verwendet.
Teleskopfunktion Die Teleskopfunktion sorgt dafür, dass sich die Höhe des Masts eines Sonnenschirms beim Öffnen und Schließen verändert. So kann der Schirm beispielsweise über einem Tisch geschlossen werden.
Tischfreiheit Tischfreiheit bedeutet, dass ein Sonnenschirm über einem Tisch geöffnet bzw. geschlossen werden kann, ohne den Tisch verschieben zu müssen. Das ist insbesondere in der Gastronomie praktisch.
Mittelmastschirme Bei einem Mittelmastschirm befindet sich der Mast mittig unter dem Schirmdach. Diese Bauweise ist bei klassischen Sonnenschirmen weit verbreitet.
Seitenmastschirme Bei einem Seitenmastschirmbefindet sich der Mast seitlich neben der Schirmfläche, sodass der Bereich unter dem Schirm ohne zentralen Mast genutzt werden kann.
Ampelschirme Der Ampelschirm zählt zu den Seitenmastschirmen. Die Bezeichnungen ‚Ampelschirm‘ und ‚Pendelschirm‘ werden im Handel nicht einheitlich verwendet. Bei Schirmmacher bezeichnen wir Seitenmastschirme mit einem flexiblen Auslegerarm als Ampelschirm. Im geschlossenen Zustand liegt das Schirmdach seitlich am Mast an.
Pendelschirme Der Pendelschirm zählt zu den Seitenmastschirmen. Die Begriffe ‚Pendelschirm‘ und ‚Ampelschirm‘ werden im Handel nicht einheitlich verwendet. Bei Schirmmacher bezeichnen wir Seitenmastschirme mit einem fixierten Auslegerarm als Pendelschirm. Beim Schließen wird das Schirmdach unterhalb des Auslegers zusammengefaltet.
Gastroschirm Ein Gastroschirm ist ein Sonnenschirm für den professionellen Einsatz in Gastronomie, Hotellerie und ähnlichen Außenbereichen. Dabei stehen je nach Modell Eigenschaften wie Stabilität, Größe und Bedienkomfort im Vordergrund.
Spannweite Die Spannweite bezeichnet die maximale Breite eines geöffneten Schirms. Bei einem runden Sonnenschirm entspricht sie in etwa dem Durchmesser des Schirmdachs.
Versiegelte Nähte Versiegelte Nähte werden abgedichtet, um das Eindringen von Wasser an den Nahtstellen zu verhindern bzw. zu reduzieren und damit die Wasserdichtigheit zu verbessern.